Das Projekt
Die Anlagen des Herstellers Enercon vom Typ E-175 EP5 E2 produzieren voraussichtlich rund 27,2 Mio. kWh sauberen Strom, womit ca. 15.500 Menschen versorgt werden können.
Die Windenergieanlagen-Standorte liegen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Durchführung einer Windmessung wurde bereits im Rahmen der Entwicklung des benachbarten Windparks Böttingen-Buch erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der räumlichen Nähe ist keine zusätzliche Windmessung notwendig. Ebenso werden durch die Projektentwicklung des südöstlich der Gemeinde Böttingen geplanten Windparks Böttingen-Buch Synergien geschaffen, insbesondere durch die gemeinsame Nutzung der bautechnischen Infrastruktur.

Eckdaten
Anzahl Anlagen
2
WEA-Typ
Enercon E-175 EP5 E2
Nabenhöhe
ca. 162,5 m
Rotordurchmesser
175 m
Gesamtleistung Park
14 MW
Ertrag je WEA p.a.
ca. 13.600 MWh
Ertrag im Park p.a.
ca. 27.200 MWh
CO₂-Einsparung je WEA p.a.
ca. 8.242 t/CO₂
Stromversorgung
ca. 15.500 Menschen
Netzanschluss
Durch den Verteilnetzbetreiber Netze BW wurde ein Netzverknüpfungspunkt an der bestehenden 110 kV-Freileitung Laichingen-Schmiechen in ca. 9 km Entfernung nordöstlich des geplanten Windparks zugewiesen, an dem in das öffentliche Verteilnetz eingespeist werden soll.
Am Netzverknüpfungspunkt wurde im Zuge der Realisierung des Windparks Magolsheim ein Umspannwerk durch die Schöller SI Erneuerbare GmbH errichtet, welches auch von dieser betrieben wird. Der Windpark Böttingen-Hühnerbühl wird über dieses Umspannwerk an das öffentliche Netz angeschlossen. Ein Teil der Kabeltrasse wird bereits im Rahmen der Verlegearbeiten des Windparks Böttingen-Buch mitverlegt. Weitere Synergien sollen durch die Kabeltrasse des Windparks Magolsheim II entstehen.
Projektablaufplan
– Alle Angaben entsprechen dem derzeitigen Planungsstand –

„Die maßvolle Weiterentwicklung des vor allem bei der Böttinger Bevölkerung hoch akzeptierten Windkraftanlagenstandortes kann nur begrüßt werden. Mit den neuen Anlagen können Beteiligungsangebote wie in Magolsheim für die Böttingerinnen und Böttinger angeboten werden. Mit Schöller SI haben wir auch bei diesem Projekt den richtigen und verlässlichen Partner.“
Mike Münzing, Bürgermeister Stadt Münsingen
Münsingen, den 30.05.2026
Windpark Böttingen-Hühnerbühl geplant: Zwei neue Anlagen sollen drei Bestandsanlagen ersetzen
Die Schöller SI Erneuerbare GmbH plant auf der Gemarkung Böttingen den Windpark Böttingen-Hühnerbühl mit zwei modernen Windenergieanlagen. Vorgesehen sind zwei Anlagen des Typs Enercon E-175 EP5 E2 mit einer Gesamthöhe von jeweils rund 250 Metern und einer Gesamtleistung von insgesamt 14 MW.
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der geplante Mindestabstand von 1.000 Metern zur Wohnbebauung. Gleichzeitig ist vorgesehen, die drei bestehenden Windenergieanlagen in Böttingen, die im Jahr 2000 in Betrieb genommen wurden, im Jahr 2027 stillzulegen und anschließend zurückzubauen.
Mit dem Vorhaben soll die Windenergienutzung am Standort weiterentwickelt und modernisiert werden.
Durch die beiden geplanten Windenergieanlagen kann die Stromproduktion gegenüber den drei Bestandsanlagen um den Faktor 10 gesteigert werden. Dabei erhöhen wir gleichzeitig die Abstände zur Wohnbebauung deutlich
erläutert Johannes Wild, Geschäftsführer der Schöller SI Erneuerbare GmbH.
Die Stadt Münsingen, der Ortsvorsteher Ralf Hintz und die Schöller SI Erneuerbare GmbH sehen in dem Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende. Zugleich soll die Entwicklung vor Ort mit Augenmaß erfolgen und die Interessen der Bürgerschaft angemessen berücksichtigen.
Mike Münzing, Bürgermeister der Stadt Münsingen, erklärt:
Die maßvolle Weiterentwicklung des vor allem bei der Böttinger Bevölkerung hoch akzeptierten Windkraftanlagenstandortes kann nur begrüßt werden. Mit den neuen Anlagen können Beteiligungsangebote wie in Magolsheim für die Böttingerinnen und Böttinger angeboten werden. Mit Schöller SI haben wir auch bei diesem Projekt den richtigen und verlässlichen Partner.
Ralf Hintz, Ortsvorsteher von Böttingen, sagt:
Ich begrüße den absehbaren Rückbau der bestehenden Windenergieanlagen, da mit den neuen Anlagen zugleich ein größerer Abstand zur Wohnbebauung erreicht werden kann und mehr Leistung generiert wird als mit den Bestandsanlagen. Gerade mit Blick auf den Flächenverbrauch im landwirtschaftlichen Bereich muss sehr genau darauf geachtet werden, wo die Anlagen und die notwendige Infrastruktur platziert werden und wieviel Raum eingenommen wird. Böttingen verfügt mit rund 220 Hektar nur über eine vergleichsweise kleine landwirtschaftliche Bewirtschaftungsfläche – deshalb ist hier ein verantwortungsvoller und sorgfältiger Umgang besonders wichtig.
Wertschöpfung in der Region Münsingen
Lokale Versorgungssicherheit
Standortvorteil für Gewerbe und Industrie
Beitrag zur Erreichung der Flächenziele der Bundesrepublik Deutschland
Investmentmöglichkeiten
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Vorrangig erhalten die BürgerInnen von Böttingen und der umliegenden Region die Möglichkeit, sich zu beteiligen.
Vormerken
Gerne können Sie sich bereits heute für eine Beteiligung vormerken lassen. Wir befinden uns aktuell noch in der Projektentwicklung und kommen zu gegebener Zeit mit weiterführenden Informationen aktiv auf Sie zu.





